Zum Jahresabschluss fanden in Gelnhausen die Hessenmeisterschaften im Taekwondo statt. Mit am Start waren auch 5 Kämpfer des Chung-Gun-Hammersbach, die sich alle über Edelmetall freuen konnten.

Der jüngste Teilnehmer des Teams war Tobias Wirth. Der 11-jährige aus Altenstadt-Höchst startete in der Klasse -41 kg und erkämpfte sich dort die Bronzemedaille. Im Halbfinale gegen  Roman Jukenev vom TV Salmünster fand er nicht richtig in den Kampf und verpasste so den Einzug ins Finale.

Als zweites ging Sven Otterbein in der Herrenklasse +80 kg an den Start. Da die Seniorenklassen in den olympischen Gewichtsklassen ausgetragen wurden, musste Sven in einer höheren Klasse antreten. Im Halbfinale traf er dann auf Benedict Linz vom Taekwondo Verein Walluf. Leider konnte er krankheitsbedingt nicht seine volle Leistung bringen und verlor knapp mit 5:3 Punkten. Auch er konnte die Bronzemedaille in Empfang nehmen.

Bei den Damen am Start für das Hammersbacher Team waren die 16-jährige Nicola Keweloh und die ebenfalls 16-jährige Sophia Kusay. Die Hammersbacherinnen konnten sich beide souverän den Titel sichern, Nicola in der Klasse Jugend A -59 kg, Sophia in der Klasse Jugend A -49 kg.

Als letzte musste Johannes Ruppert  aus Eckartshausen auf die Matte. Er konnte mit dem Titelgewinn sein bislang erfolgreichstes Jahr krönen. Dazu zählen 3 Turniersiege auf Landesebene und ein erster Platz bei einem internationalen Jugendturnier, ein zweiter Platz bei den Bavaria Open und die Teilnahme im Hessenkader an der Croatia Open in Zagreb.

Im Halbfinale traf er auf Bouchen Ilia vom TSV Heusenstamm. In der ersten Runde überraschte Ilia mit einem Kopftreffer, Johannes setzte sofort mit Treffern zur Weste nach und ging mit 4:3 knapp in Führung. Diese baute er sich bis Kampfende auf ein beachtliches 18:9 aus und sicherte sich somit den Einzug ins Finale. Dort stand Johannes nun Shajan Sepanlou von der Budo-Schule Wiesbaden gegenüber. Sepanlou belegte vor einigen Wochen bei der Weltmeisterschaft in Mexiko im Poomsae einen beachtlichen 5. Platz. Die Auseinandersetzung begannen beide sehr verhalten, lediglich zwei Treffer konnte Johannes unterbringen. Dennoch dominierte er den Kampf von Beginn an, konterte alle Angriffsversuche des Wiesbadeners gekonnt aus und platzierte gezielt einen Treffer nach dem anderen. Bei einem Endstand von 10:3 für Ruppert durfte er sich über Gold und somit den Titel des Hessenmeisters freuen.

Ende Januar steht nun die deutsche Meisterschaft für die Hammersbacher Athleten auf dem Programm.

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